Unzucht | Jenseits der Welt |07.02.2020

Der 07.02.2020 wird ein epischer Tag, den sich nicht nur langjährige Unzucht Fans im Kalender ganz dick rot markieren sollten.

Das sechste Album mit dem Namen „Jenseits der Welt“ ist stimmig, fesselnd und abwechslungsreich.

Es geht schneller, härter, gnadenlos, aber dennoch tiefgründig zur Sache. Die Gesangsparts zwischen dem Schulz und De Clercq sind einfach immer wieder aufs Neue gigantisch, mitreißend und einzigartig.

Alle 11 Songs haben einen eigenen Charakter und entführen dich ohne Atempause auf eine Reise, die packend in Abgründe blicken lässt.

Mit dem Titelsong „Jenseits der Welt“ geht es direkt rockig, mit schön viel Schlagzeug und einem gefühlvollen, tiefgründigen Text zunächst mit Leichtigkeit, aber durch den Einsatz von De Clercq heftig zur Sache.

Zu meinen Favoriten zählt neben der Singleauskopplung „Nein“ der Song „Misanthropia“. Beide sind für mich kompromisslos.

Der „Sonnentod“ zerrt dich zunächst hinab, um dich anschließend ins Licht zu heben. Hier ist ein Gefühlschaos angesagt. Hart, brachial und gnadenlos. So ganz nach meinem Geschmack driftet man ab, um dann durchbrochen von positiven Zeilen wieder aufgefangen zu werden.

Ich und Du“ …. Gewissheit ist ein leichter Weg. Dieser Satz lässt mich zwischen Hoffnung und Verzweiflung schwanken. Eine düstere Ballade die zum Sterben schön ist.

Das „Monsterfreigehege“ schraubt sich direkt ins Gehirn und alle Monster drehen frei! Wirklich irre u genial… Dieser Song geht direkt vom Gehirn in die Beine. Wer hier stillstehen kann, mit dem stimmt was nicht.

Horizont“ und „Land in Sicht“ sind sehr hitverdächtig, weil sie gut im Ohr bleiben und positiv stimmen. Trotz der teils Aussichtslosigkeit, wenn man sich den Text zu Gemüte führt. „Horizont“ kann ich an dieser Stelle schon im Radio hören.

Chamäleon“, „Unsterblich“ und „Frieden“ <3 gehören zu den Titeln, die ich allesamt vom ersten Ton an mag und unbedingt live hören möchte.

Panzerechse…. Ja, nun. Da hat der Fuhrmann in Gitarrenbegleitung nochmal so richtig reingehauen. Mein erster Gedanke „Kein Text aber auch schön!“  ;)

Wer ebenfalls zu den „anspruchsvolleren“ Fans wie ich zählt, der sollte sich direkt eine (auch mehrere möglich, solange der Vorrat reicht) der ltd. Boxen sichern. Die ist nämlich nicht nur auf 666 Stück limitiert, sondern bietet neben schönen Extras wie Patch, Bierdeckel, Flaschenöffner, Würfel mit Würfelbecher im Unzucht Design, noch eine Bonus CD mit insgesamt sechs Songs.

Meine Faves sind hier „Nein“ De Clercq Remix, „Sonnentod“ Goovenom Remix und „Ich und Du“ Alienare Remix, sowie „Misanthropia“.

Falls ich es noch nicht erwähnt habe, möchte ich an dieser Stelle meine ausdrückliche Kaufempfehlung aussprechen.

Mit diesem Werk haben sich die Jungs mal wieder selbst übertroffen und definitiv einen Platz in den TOP TEN ganz, ganz vorne mehr als verdient.

Tracklist:

1. Ich und Du
2. Sonnentod
3. Horizont
4. Misanthropia feat. Andy Dörner
5. Chamäleon
6. Nein
7. Unsterblich
8. Monsterfreilaufgehege
9. Frieden
10.Panzerechse

Bonus CD – Kein Land in Sicht

1. Kein Land in Sicht
2. Nein – De Clercq Remix
3. Sonnentod – Groovenom Remix
4. Monsterfreilaufgehege – Johnny Deathshadow Remix
5. Ich und Du – Alienare Remix
6. Misanthropia

Interpret: Unzucht
Genre: Dark Rock
Label: Out of Line
Release: 07.02.2020
Kaufen: Out of Line, EMP, Amazon

Tickets für die Jenseits Tour 2020 gibt es
hier: www.unzucht-music.com/tour
oder: https://www.eventim.de/…/unzucht-jenseits-tour-2020-2470563/

20.03. Leipzig – Werk 2
21.03. Köln – Club Volta
27.03. Bremen – Tower
28.03. Göttingen – Exil
03.04. Cham – LA
04.04. München – Backstage Halle
10.04. Zürich – X-TRA // Der Schwarze Ball
11.04. Mannheim – MS Connexion Complex
17.04. Berlin – Nuke Club
18.04. Hamburg – Knust
24.04. Frankfurt – Das Bett
25.04. Stuttgart – Club Cann
10.10. Bochum – Matrix (Zusatzkonzert)

*Special Guest: Wolfskull
**Special Guest: Scarlet Dorn
***Special Guest: GROOVENOM

Text: Edita Black