Review: Mills – monochrome (16.02.2018)

Mit dem neuen Album “monochrom” ist das österreichische Duo Alexander Steiner (Gitarre, Synthesizer) und Walter Glatz (Gesang, Synthesizer), bekannt als Mills, nun zurück. 

Mit monochrom – ‚einfarbig‘ – werden die 8 Songs auf einen stimmungsvollen, dark-melancholischen gemeinsamen Nenner gebracht. 
Während „Train To Berlin“ und „A Little More“ fast sentimental miteinander korrespondieren und sich zu ergänzen scheinen, bringt das dritte Stück „Lost“ mit seinem bunten instrumentalen Background und der subtilen Gitarrenbegleitung mehr Dynamik. „Neon“ stimmt lebendig mit seiner Atmosphäre greller Neonlichter-Welt auf das von härteren Gitarrenriffs dominierte, in Dark-Future driftende „New World“ ein. Für einen gelungenen Bogen sorgen letztlich „Egde“ und „Border“, welche den Dark-Elektro-Sound mit Empfindungsvollem vereinen. „Border“, mit seinen spannenden post-rock-ischen Sequenzen, stellt man sich sogar gerne in einer 10-minutiger Ausführung vor. ‚Einfarbig‘ gehalten wird diese musikalische Komposition nicht zuletzt durch die dunkle, sanfte Stimme von Walter Glatz

Mein Fazit: 
Eine spannende, düster-melancholische Atmosphäre mit der Neigung zum Futuristischen in Dark Electro gepaart mit Synth-Pop klassisch rübergebracht. 

Tracklist:
1. Train To Berlin
2. A Little More
3. Lost
4. Neon
5. New World
6. Wish
7. Edge
8. Border


Label: Echozone | Genre: Post-Wave | Format: CD / Album | Release: 2018-02-16
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Mills Hompage
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Text: Frau Dr. Feles