Live-Review: The Unity | Aschaffenburg | 17.05.2017

The Unity die neue deutsch/italienische super Metal/Hardrock-Einheit? Im Colos Saal in Aschaffenburg hatte ich am 17.05. die Gelegenheit einen Auftritt von The Unity zu erleben. Sie waren dort als Support für Sinner auf der Bühne. Einordnen würde ich die Musik als melodischen Metal/Hard Rock.  Die Mitglieder von The Unity sind allesamt gestandene Musiker mit interessanter Vorgeschichte.

Sänger Gianba Manenti, der eine gewaltige Rockröhre mit einem enormen Stimmumfang voweisen kann, ist ebenso wie Gitarrist Stef E, Bassist Jogi Sweers und Keyboarder Sascha Onnen Mitglied der Band Love.Might.Kill. Schlagzeuger Michael Ehrés und Gitarrist Henjo Richter sind aktuelle Mitglieder der Band Gamma Ray.

Die Performance von The Unity war exzellent und der Sound für einen Support und einen kleinen Club wie dem Colos Saal nicht schlecht. Eine Inspiration für mich, mir am nächsten Tag das Video des Songs No More Lies des vor kurzem erschienen Debüt-Albums anzusehen. Hier sind Profis am Werk, Könner. Eine Top Produktion in jeder Hinsicht.

Produziert haben The Unity ihr Debüt selbst – in Ehrés B Castle Studio. Gemischt und gemastert hat das Album der Spanier Miquel A. Riutort im Psychosomatic Recording Studio. Beeindruckend ist auch das eindrucksvolle Cover-Artwork aus der Feder von Alexander Mertsch. Er hat bereits schon für Deep Purple, Gamma Ray, Status Quo und Europe gearbeitet.

Zum Konzert: The Unity, musikalisch dem Headliner Sinner sehr ähnlich, passte perfekt ins Programm. Ein paar Abstriche in Sachen Sound und Licht mussten sie allerdings machen – damit muss ein Supporter leider leben.

 

Setlist The Unity: Rise and Fall / Firesign / No More Lies / God Of Temptation / Close To Crazy / Killer Instinct / Send Me A Sign / Never Forget

 

Text + Foto: ClauS Eckerlin, mehr in unserer Galerie
17.05.2017 The Unity @ Colos Saal Aschaffenburg