Live Review: Inglorious | Aschaffenburg | 19.06.2017

Inglorious, das ist Hard-Rock und Heave-Blues, permanent auf der Überholspur. Knackig frisch, neu und unverbraucht!

Inglorious oberirr

Im leider nur zu zwei Dritteln gefüllten Colos Saal in Aschaffenburg gab es am 19.06. 90 Minuten Power für die Zuhörer. Und die waren alle eben wegen Inglorious gekommen. Textsicher, voll involviert, gaben einige mehr als Alles und waren sicher nach dem Konzert nicht mehr Herr ihrer Stimme.

Ich, der ich die Band nur von einigen Clips auf YouTube kannte, war angenehm überrascht. Das, was mir im Vorfeld angekündigt wurde, trat wirklich ein. Ich hatte oft das Gefühl, da stehen die jungen Deep Purple auf der Bühne. Und das nicht nur weil die Musik von Inglorious viele Gemeinsamkeiten mit der Musik von Deep Purple aufweist.

Die 5 Musiker von IngloriousNathan James (vocals), Drew Lowe (guitar), Colin Parkinson (bass), Phil Beaver (drums) und Andreas Eriksson (guitar) – meisterten ihre erst vierte Headliner-Show, unterstützt von Keyboarder Jay Boe, bravurös. Die Begeisterung bei den Anwesenden war groß. Und unmittelbar im Anschluss an die Show gab es ein Meet and Greet mit den Fans. Ebenfalls beeindruckend war, dass während der Zugabe Gitarrist Andreas Eriksson plötzlich im Publikum neben mir stand und ein Solo spielte. 

Inglorious live ist ein besonderes Erlebnis! Eine Empfehlung für alle Fans des Blues und Hard Rocks.

 

Setlist: Read All About It / Breakaway / High Flying Gypsy / Change Is Coming / Girl Got A Gun / Warning / Unaware / Making Me Pay / Black Magic / Taking The Blame / I Don’t Need Your Loving / Faraway / High Class Woman / Holy Water / Until I Die

 

Text: ClauS Eckerlin, mehr in unserer Galerie
19.06.2017 Inglorious @ Colos Saal Aschaffenburg