CD-Review: Eisbrecher – Sturmfahrt

Volle Kraft voraus! – Mit Eisbrecher auf Sturmfahrt

Alexander Wesselsky schockt bereits seit 2002 die Republik. Mit seiner süddeutschen Band Eisbrecher hat sich der charismatische Frontmann über die Zeit einen wahren Namen in der deutschsprachigen Rockszene machen können. Schon mit ihrem damaligen Debüt-Album Eisbrecher setzten sie ein absolutes Zeichen und machten – nicht alleine durch die Mitlieferung von zwei Rohlingen für das Kopieren des Langspielers – auf sich aufmerksam.  Es folgten Antikörper, Sünde und Eiszeit, mit denen sich Eisbrecher endgültig ein Denkmal im deutschen Rock-Olymp setzen konnten. Damals segelte die Crew noch unter dem Label AFM Records. Durch die Verkaufszahlen des letztgenannten Studio-Albums sicherten sie sich allerdings sogar einen Vertrag bei dem Major-Label Sony Music. Read More

CD-Review: Exit Eden – Rhapsodies In Black

Was zur Hölle haben unter anderen Madonna, Rihanna, Lady Gaga, Katy Perry, Adele und Bonnie Tyler auf einem Album zu suchen? Sind wir hier bei den Bravo Hits XY angekommen?

Ganz im Gegenteil, denn EXIT EDEN haben sich einiger ihrer Welthits angenommen und präsentieren diese nun auf ihrem Debüt-Album Rhapsodies In Black, welches am 04.08.2017 erscheint. Anders, härter, düsterer, besser – EXIT EDEN zeigen, wie sich Mainstream-Songs, die man meistens nur beiläufig im Radio hört, interessanter und alternativer anhören können. Wer über EXIT EDEN und die Damen, die sich hinter diesem Namen „verstecken“, mehr erfahren will, der sollte unsere kürzlich verfasste Bandvorstellung mal abchecken.

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CD-Review: KMFDM – Hell Yeah

Das 20. Studioalbum – oder „Halbzeit“ wie es Käpt’n K vielleicht formulieren würde – drückt sich bei jedem der darauf befindlichen 13 Lieder förmlich aus der Lautsprechermembran heraus. Also keine Zeit zu verlieren, ich fange direkt an. PS: Wer den sanften Start will, dem empfehle ich als Einstieg unser Review zur EP. 🙂

KMFDM - Hell Yeah

Im titelgebenden Eröffnungssong Hell Yeah wird gleich mal klargestellt, dass KMFDM sich auch nach 3 Dekaden immer noch treu bleibt: knackig, kraftvoll, auf den Punkt. Zudem sind Sound und Lyrics so eingängig, dass es definitiv einer der Songs sein wird, die vom 2017er Album sehr lange in Erinnerung bleibt. Möglicherweise auch aufgrund des dazugehörigen Musikvideos, was durch keinen Geringeren als Aidan „BRUTE!“ Hughes gestaltet wurde – dem Grafiker fast aller Albumcover der Band und den Musikvideos A Drug Against War und Son Of A Gun.  Read More

CD-Review: Tigersclaw – Princess Of The Dark

Ein Review nach dem Nächsten – aber die Begeisterung für neue Musik ist ein unstillbarer Hunger, dem es immer wieder nach Mehr dürstet. Und ich bin mir sehr sicher, dass sich einige von euch nach dem Durchlesen dieses Reviews in die Band Tigersclaw und ihre ersten Platte Princess of the Dark verliebt haben.

Ja, schon richtig! Nein, ihr habt euch nicht verlesen! Dies ist das Debüt-Album von den Musikern Ralf Neumann (Drums), Alexander Baier (Texter, alle weitere Musik) und Elena Minina (Vocals), die zusammen die Band Tigersclaw ergeben. Wenn „Frischfleisch“ auf den Markt gekommen ist, muss man natürlich die grundlegenden Fragen – Was für eine Art von Musik machen sie? Wie hört sich das an? Seit wann gibt es sie? etc. – betrachten. Eben solche Fragen, die von Fans der ersten Stunde aus dem FF beantwortet werden wollen. Wir übernehmen das für euch: Read More

CD-Review: Dirty D’sire – We Own The Night

Wenn man ein Review zu schreiben beginnt, kann man dies mit zwei unterschiedlichen Ansätzen angehen: Entweder man kennt die Band schon und muss nicht mehr viel über sie in Erfahrung bringen oder man kennt sie eben nicht und muss genau dies noch machen. Letzteres war bei mir der Fall. Durch unsere Rubrik Bandvorstellungen wusste ich bereits, dass die Jungs von DIRTY D’SIRE – Dee Dammers (Vocals, Guitar – bekannt von Hell Boulevard), Jean Bormann (Vocal, Guitar – bekannt von Angelinc), Rob Lee (Vocals, Bass) und Andy Brocks (Drums) – schon die EP Hurricane released hatten und ihr Debütalbum We Own The Night bald (genauer am 14.07.2017) herausbringen werden. Also dachte ich, kann die Band, vor allem in ihrer noch jungen Bandgeschichte, ja auch noch nicht eine sonderlich große Fanbase haben. Tja… ich sollte lernen, Vorurteile abzulegen, denn man wird immer wieder eines Besseren belehrt! Innerhalb ihres ersten Bandjahres konnten DIRTY D’SIRE schon über 4.000 Fans gewinnen und es werden stetig mehr. Congrats! 😉

irty D'sire - We Own The Night

Damit die Jungs aus dem Ruhrgebiet direkt mal eine klare Ansage machen können wer und was hier auf uns zukommt, gaben sie ihrem ersten Album den entsprechenden Namen – We Own The Night. Das kann uns nur vermuten lassen, dass die Gruppe alles stürmen will, was so geht an Fans, Konzerten, Festivals und Co.. Ladies und Gents, jetzt wird es stürmisch! Bitte festhalten – es geht nun ins Detail. 😉 Read More

CD-Review: rekkorder – Breaking Silence

Es ergab sich eines Tages, da fand ich eine CD in meinem Postfach vor. Und als ich diese CD in den Player legte, schalte mir erstmal ein tiefes, leidenschaftliches „Hello“ entgegen. Nun dann: Hallo rekkorder in unserer Review-Sektion. 🙂

rekkorder - Breaking Silence

Während die ersten Minuten von Hello so durch mein Ohr wandern, wippt mein Fuß bereits unbewusst mit. Allerdings deutet meine rechte Augenbraue an, dass Melodie und Gesang noch nicht so ganz aufeinander abgestimmt sind. Doch der zweiten Titel The Right Way weisen dann aber auch schon sprichwörtlich den rechten Weg durch die einsetzenden schnellen Gitarrenriffs, da sich hierdurch ein Gefühl von Kraft und Weite einstellt, was sich in Folge dann wie ein roter Faden durch das Album zieht. Read More

EP-Review: U-Manoyed – See The Shooting Star

An alle Liebhaber der Elektro und Industrial Musik – aufgepasst! U-Manoyed haben ihre neue EP veröffentlicht. Sie trägt den Namen See The Shooting Star, erblickte bereits am 23.06.2017 das Licht der Welt und wiegt 2 tolle Tracks schwer. Als Fan des NDH und Nu Metal Genre entgegnete ich dem ersten Anhören etwas skeptisch. Aber das heißt ja nicht, dass gute Bands aus einem anderen Genre nicht überzeugen können. Genau dies geschah bei mir und ich bin begeistert. Memo an alle: erst anhören und dann urteilen. 😉 Read More

EP-Review: Intent Outtake – Eclipse

Intent Outtake Eclipse

Melodisch tanzbaren Dark Elektro gibt es vom Leipziger Duo Intent:Outtake. Bereits 2011 gegründet war es zunächst ein Solo-Projekt von Komponist, Texter und Keyboarder Andreas Engleitner, aus dem zahlreiche Remixe hervorgingen. Mit der Unterstützung des kurz zuvor dazu gestoßenen Sängers und Texters Bastian Polak, wurde 2014 auf dem Wave Gothic Treffen erstmals eigenes Material vorgeführt. Seit dem können die beiden auf zwei Alben zurückblicken, die es in den Deutschen Alternative Charts weit nach oben schafften: Wake Up Call (VÖ Januar 2015) auf Platz 5 und About Halos (VÖ Mai 2016) sogar auf Platz 2. Ein erster Vorbote auf das in diesem Herbst erscheinende dritte Album ist die kürzlich veröffentlichte EP Eclipse, die aktuell Platz 7 der DAC belegt.

Mit 12 Titeln ist diese auch deutlich länger als gewöhnlich und enthält abgesehen vom Titelsong Eclipse, der in 5-facher Ausführung vorhanden ist, zwei weitere neue Songs, sowie Remixe bisheriger Werke von Terrorfrequenz, Mechanical Moth, evo-lution, reADJUST, Novastorm, Desastroes, The Unknown und Wutklang. Read More