Interview & Live-Review: KMFDM | Berlin | 11.08.2017

Ein Treppenhaus-Interview über‘s Hunde spazieren führen, Ultra-Heavy Beats und Vokuhila führte Redakteurin Ginger – mit Fotografin Steph als Zuhörerin – mit niemand geringerem als Käpt’n K a.k.a. Sascha Konietzko von KMFDM, der mit seiner Band nach 5 langen Jahren mal wieder Halt in der Bundeshauptstadt machte.

KMFDM BerlinMit am Start waren, nebst Songs des neuen Albums HELL YEAH (ein Review dazu findet ihr hier), natürlich auch wieder die bezaubernd-verführerische Lucia Cifarelli und Drummer Andy Selway. An den Gitarren gab es diesmal jedoch zwei neue Gesichter: Chris Harms und Pi Stoffers von der Dark Rock/Metal Band Lord Of The Lost.

Wie das alles kam und noch viel mehr, dass erfahrt ihr jetzt: Read More

CD-Review: Eisbrecher – Sturmfahrt

Volle Kraft voraus! – Mit Eisbrecher auf Sturmfahrt

Alexander Wesselsky schockt bereits seit 2002 die Republik. Mit seiner süddeutschen Band Eisbrecher hat sich der charismatische Frontmann über die Zeit einen wahren Namen in der deutschsprachigen Rockszene machen können. Schon mit ihrem damaligen Debüt-Album Eisbrecher setzten sie ein absolutes Zeichen und machten – nicht alleine durch die Mitlieferung von zwei Rohlingen für das Kopieren des Langspielers – auf sich aufmerksam.  Es folgten Antikörper, Sünde und Eiszeit, mit denen sich Eisbrecher endgültig ein Denkmal im deutschen Rock-Olymp setzen konnten. Damals segelte die Crew noch unter dem Label AFM Records. Durch die Verkaufszahlen des letztgenannten Studio-Albums sicherten sie sich allerdings sogar einen Vertrag bei dem Major-Label Sony Music. Read More

Live-Review: 13. Amphi Festival | Köln | 22.+23.07.2017

Amphi Festival 2017 – 12.500 Fans feiern im Kölner Tanzbrunnen“ – mit dieser Überschrift bedankten sich die Veranstalter des diesjährigen Amphi Festivals noch in der Nacht zu Montag bei allen Beteiligten. Denn auch die 13. Auflage des seit 2005 – ursprünglich im Amphitheater Gelsenkirchen und seit 2006 im Tanzbrunnen Köln (mit einer Ausnahme 2015 im Kölner Eventpark) – stattfindenden Festivals war wieder ein voller Erfolg. Zu insgesamt 42 Bands auf 3 Bühnen, sowie ausreichend Rahmenprogramm konnte an diesem letzten Juli Wochenende ausgelassen gefeiert werden.

Uns ist bewusst, dass in den Tagen und Wochen nach einem Festival immer sehr viel darüber berichtet wird und darum wollen wir hier gar nicht so viel über die Auftritte der einzelnen Bands sagen – wer nicht da war, um sie zu sehen, hat eben einfach etwas verpasst  😛 – sondern uns eher auf die Atmosphäre des Festivals insgesamt fokussieren. Read More

Live Review: Status Quo | Schwetzingen | 04.08.2017

Mit 3 Akkorden in die Charts der Welt. Einfach gestrickte Boogie-Rocknummern, die live gehörig abgehen und zum Nachspielen auf der Luftgitarre wie geschaffen sind. Das ist Status Quo. Gegründet 1962/1965 und seitdem 120 Millionen Tonträger verkauft.

Titel wie What You’re Proposing, Down Down, Whatever You Want, Rockin’ All Over the World und In the Army Now hat wohl jeder schon einmal gehört. Live gespielt, sorgen diese Gassenhauer für mächtig Stimmung.

Francis Rossi (Gründungsmitglied, Gitarre, Gesang), Andy Bown (Keyboard, Gesang), John „Rhino“ Edwards (Gesang, Bass), Leon Cave (Schlagzeug) heizen wahrlich kräftig ein. Ein Status Quo-Konzert, das ist „Volle Power“ von der ersten bis zur letzten Minute. Read More

Live-Review: Uriah Heep | Schwetzingen | 04.08.2017

Die Rocklegenden von Uriah Heep machten als „Very special Guest“ von Status Quo halt im schönen Schlossgarten in Schwetzingen.

“Rock’n Roll will never die”! Uriah Heep ist der Beweis dafür. Seit rund 48 Jahren sind die Mannen um Gründungsmitglied Mick Box nun auf Tournee. Ich habe schon einige Heep Konzerte in all diesen Jahren miterlebt. Und dennoch ist jedes Konzert immer wieder ein besonderes Erlebnis.

So auch dieses im Schlossgarten von Schwetzingen, direkt neben dem Schloss. 3000 Fans tummelten sich vor der Bühne, tanzten und sangen eifrig mit. Uriah Heep nahmen ihre Fans mit auf eine Zeitreise durch die Bandgeschichte. Read More

CD-Review: Exit Eden – Rhapsodies In Black

Was zur Hölle haben unter anderen Madonna, Rihanna, Lady Gaga, Katy Perry, Adele und Bonnie Tyler auf einem Album zu suchen? Sind wir hier bei den Bravo Hits XY angekommen?

Ganz im Gegenteil, denn EXIT EDEN haben sich einiger ihrer Welthits angenommen und präsentieren diese nun auf ihrem Debüt-Album Rhapsodies In Black, welches am 04.08.2017 erscheint. Anders, härter, düsterer, besser – EXIT EDEN zeigen, wie sich Mainstream-Songs, die man meistens nur beiläufig im Radio hört, interessanter und alternativer anhören können. Wer über EXIT EDEN und die Damen, die sich hinter diesem Namen „verstecken“, mehr erfahren will, der sollte unsere kürzlich verfasste Bandvorstellung mal abchecken.

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Live Review: X-Hells | Neu-Isenburg | 21.07.2017

X-Hells – Female tribute to AC/DC

Wer kennt nicht AC/DC? Die Musiker um Angus Young spielen seit vielen Jahren einen einfachen, unkomplizierten straighten Rock und verkauften damit bis heute mehr als 150 Millionen Tonträger. Live durfte ich AC/DC bisher leider noch nicht erleben. Und so machte ich mich auf zum jährlich stattfindenden Open Doors Festival in Neu-Isenburg, um mir eine der vielen AC/DC-Tribute Bands anzusehen.

Die Band X-Hells ist eine reine Frauenband, die sich der Musik von AC/DC verschrieben hat. Die Ladys von X-Hells, die aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stammen, sind allesamt schon seit vielen Jahren mit diversen Bands „On the Road“ und verfügen über reichlich Erfahrung.

Ich hatte zuvor schon einige AC/DC-Cover und Tribute-Bands gesehen. Überzeugt hatte mich dabei bisher noch keine so richtig. Meist fehlte es an dem nötigen „Drive“ und der totalen Identifikation mit dem Original. Nicht so bei den X-Hells. Die 4 Mädels um die Front-Frau und Sängerin Tanya Trumpp leben AC/DC. Read More

CD-Review: KMFDM – Hell Yeah

Das 20. Studioalbum – oder „Halbzeit“ wie es Käpt’n K vielleicht formulieren würde – drückt sich bei jedem der darauf befindlichen 13 Lieder förmlich aus der Lautsprechermembran heraus. Also keine Zeit zu verlieren, ich fange direkt an. PS: Wer den sanften Start will, dem empfehle ich als Einstieg unser Review zur EP. 🙂

KMFDM - Hell Yeah

Im titelgebenden Eröffnungssong Hell Yeah wird gleich mal klargestellt, dass KMFDM sich auch nach 3 Dekaden immer noch treu bleibt: knackig, kraftvoll, auf den Punkt. Zudem sind Sound und Lyrics so eingängig, dass es definitiv einer der Songs sein wird, die vom 2017er Album sehr lange in Erinnerung bleibt. Möglicherweise auch aufgrund des dazugehörigen Musikvideos, was durch keinen Geringeren als Aidan „BRUTE!“ Hughes gestaltet wurde – dem Grafiker fast aller Albumcover der Band und den Musikvideos A Drug Against War und Son Of A Gun.  Read More