Florian Grey – RITUS

Florian Grey – RITUS
Nach dem Erscheinen des letzten Studio-Albums „Gone“ von Florian Grey, im Jahr 2015, mussten Fans jetzt etwas länger auf den Nachfolger, „RITUS„, warten, welcher am 18.05.2018 erscheint und aus 12 Songs besteht.


Grey gibt sich mit „Bluecifer“ die Ehre und eröffnet das Album mit einem ungewohnt schnellen, gitarrenlastigen Song, der einem bereits ein sehr gutes Bild des Weges vermittelt, den die Songs dieses Albums gehen werden. Ein einprägsamer Chorus, gepaart mit einem gelugenen Instrumental: Ein absoluter Kandidat für einen Ohrwurm. Read More

Rabia Sorda – The World Ends Today


Bastards unite because the world ends today! Die mexikanisch-deutsche Band Rabia Sorda hat unter der Ägide von Nils Lesser (Cypecore) ihr bis dato härtestes Album eingespielt, das im Mai als Doppel-CD, inkl. Bonus Mini-Album „Explota! (La Bomba En Mi Cabeza)“, erscheint.

Mit ungebremster Wut im Bauch mitten in die Fresse rein… so lässt sich „The World Ends Today“, das neue Album von Rabia Sorda, am besten in kurze und einfache Worte fassen. Wummernde Elektronik prügelt sich mit den punkigen Rhythmen von Drummer Maxx auf einer Front aus Gitarren von Marcus Engel und bildet ein infernales Fundament, auf dem sich der mexikanische Bühnen-Derwisch Erk Aicrag so richtig schön die Seele und den Zorn aus dem Leib schreien kann. Nils Lessers Mix packt dieses ballernde Werk in eine massive und schön knackige Wand aus Lärm und lässt den Hörer erahnen, dass Rabia Sorda nun endlich dort angekommen sind, wo sie schon immer hinwollten. Ob man das nun Metal, Industrial, Electro-Punk oder was auch immer nennen will, ist eigentlich vollkommen egal, denn es zimmert so mächtig aus den Boxen, dass man spätestens nach einem Song die Hütte auseinandernehmen und unkontrolliert losrocken möchte. Zusätzlich zu den 17 Songs des Hauptalbums spendiert uns die Band noch eine Bonus CD mit 8 Stücken, die weitere, neue Songs, Experimente und Remixe von befreundeten Gruppen enthält. Das Ende ist nah! Let‘s start a riot! Read More

Breaking Benjamin – „Ember“

Lange Zeit war es still um Breaking Benjamin. Ein wenig zu still dachte sich wohl auch die Band selbst. Nach drei Jahren voller Konzerte und den ersten Auftritten in Europa 2016 haben sich die Jungs um Frontmann Benjamin Burnley wieder ins Studio gesetzt und das Album „Ember“ kreiert, welches allein durch das Cover schon einen Blickfang darstellt.
1998 gegründet, konnten sie schon mit ihrem ersten Album „Saturate“ (2002) den Durchbruch in den USA erlangen und gehören nun mit ihrem Alternative Metal zu den erfolgreichsten Rockbands in Nordamerika seit Anfang der 2000er. Geprägt ist diese Zeit vor allem durch den Evergreen „The Diary of Jane“, welcher zurecht auf Spotify der beliebteste Song ist. Nichtsdestotrotz sind die Songs aus dem 6. Studioalbum auf dem Weg an die Spitze und das aus gutem Grund.

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J.B.O. – „Deutsche Vita“ erscheint am 30.03.2018

Auf ihrem mittlerweile zwölften Studioalbum „Deutsche Vita“ bieten die fränggischen Blödel-Metaller von J.B.O. die gewohnte Kost aus „lustigen“ Covern wie seit fast 30 Jahren. In diesem Fall werden hauptsächlich NDW Hits von Nena, Markus, den Prinzen und Co verwurstet und kombiniert mit Metal Parodien u.a. von Motorhead oder Sodom.
 
 

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Evo-lution – „N.A.V.Y.G.A.T.O.R“ kraftvolle Military Electro und Dark Electro-Töne

 Evo-lution „N.A.V.Y.G.A.T.O.R“ Nach den 2 Fulltime-Alben, mehreren EPs und Singles und der 2017 erschienenen Remix Compilation schlägt evo-lution mit ihrem neuen Album „N.A.V.Y.G.A.T.O.R“ (als CD am 23.03.2018 bei Sonic-X) erneut kraftvolle Military Electro und Dark Electro-Töne.

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Phantomas Trehr – „Restnorm – Apath“, Kurz Review und Interview

Restnorm-Apath ist das Debütalbum von Phantomas Trehr und eine Art musikalischer Seelenstriptease. Das Konzeptalbum gibt Einblick in die Untiefen einer menschlichen Seele, und nimmt sich dafür bei jedem der insgesamt zehn Songs zwischen fünf und acht Minuten Zeit. Langsam, fast schon zäh und schwerfällig leidet die Platte vom ersten bis zum letzten Ton dahin, und macht damit der selbstgewählten Bezeichnung „depressiver Rock“ alle Ehre. Getragener, oft mehrstimmig aufgenommener Gesang wechselt sich mit Instrumentalparts ab, und während die Texte Angst, Schmerz und Leid in Worte fassen, transportieren die Melodien das dazugehörige Gefühl. Viele der mantra-artig wiederholten Textzeilen bleiben nach dem Hören im Ohr hängen. »Ich bin ein Fremder hier, geduldet aus Gelangweiltheit.« Die Poesie der deutschen Texte entsteht dabei nicht durch leere Phrasen, sondern durch abgrundtiefe Ehrlichkeit.

Fazit: Authentisches Leiden in poetischer Vollendung, sorgt definitiv nicht für gute Laune.

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