Interview mit Kissin‘ Dynamite am 09.11.2018

Ich hatte die große Ehre und das Vergnügen mit Jim Müller von Kissin‘ Dynamite vor der Show im Zenith in München bei der Wolfsnächte Tour mit Powerwolf ein kurzes Interview zu führen. Was Jim mir so alles erzählt hat und worüber wir lachen mussten erfahrt ihr gleich. Ok, wir haben viel gelacht, aber lest am besten selbst. Viel Spaß dabei!

EB: Wie seid ihr dazu gekommen mit Powerwolf und Amaranthe zu touren und wie läuft es bisher?
JM: Also 2/3 der Tour liegt ja bereits hinter uns. Es läuft prima, könnte aber viel länger sein. Wie immer fühlt es sich ganz schlimm an zu wissen, dass es bald vorbei sein wird. Wir kennen die Jungs von Powerwolf schon länger. Dadurch, dass wir in den letzten Jahren einige Male mit ihnen gespielt haben, ist daraus eine Freundschaft entstanden. Als es zur Sprache kam, ob wir auf Tour mitkommen möchten, stand es gar nicht zur Debatte, sondern war sofort klar, dass wir dabei sein wollen. Ich muss dazu sagen, dass sie echt eine der sympathischsten Bands sind, die ich kenne. Es könnte also nicht angenehmer sein.

EB: Ihr seid im September bei den Metal Hammer Awards als „Best German Band“ ausgezeichnet worden. Wie fühlt sich das an?
JM: Das war völlig verrückt. Wir wussten bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass wir den Preis gewinnen. Normal weiß man immer ein paar Tage vorher, dass man gewonnen hat. Wir sind also davon ausgegangen, dass wir den Preis nicht gewinnen werden. Doch als dann Jen Majura ansagte „eine Band, die seit 10 Jahren Musik macht und sie kommen aus dem Schwabenland“, da war natürlich dann Highlife angesagt. Es ist geil und eine große Ehre! Ich war da auf jeden Fall mehr aufgeregt, als vor einer Show. (lacht) Read More

In Black We Trust – mehr als nur ein Statement!

Die Band:

Hell Boulevard wurde von Matteo vDiva Fabbiani im Jahre 2014 gegründet. Das Quartett setzt sich mittlerweile aus Matteo vDiva Fabbiani (Gesang), Von Marengo (Gitarre), Avinash Moser (Drums) und Raul Sanches (Bass) zusammen. Hell Boulevard wird vom deutschen Plattenlabel NoCut Entertainment repräsentiert und bleibt dank diverser Kollaborationen mit anderen Bands hoffentlich bald kein Geheimtipp mehr.

Das Album:

Nach „Inferno“ veröffentlicht die Band nun ihr zweites Album, das in den legendären Chameleon Recording Studios in Hamburg abgemischt wurde. Kein geringerer als Chris „the Lord“ Harms war maßgeblich daran beteiligt, was schon fast eine Erfolgsgarantie verspricht. In Black We Trust hält für den Hörer 11 abwechslungsreiche Songs bereit, in denen orchestrale Akzente auf druckvolle Gitarrenriffs treffen. Meinen tiefsten Respekt, ein so stimmiges und eingängiges Album zu präsentieren, dass eindeutig eine musikalische Weiterentwicklung der Band darstellt. Release Date: 21.09.2018.

Bei keinem der elf Songs kommt Langeweile auf. Dazu ist das Songmaterial zu gut und das Album viel zu kurzweilig.

IN BLACK WE TRUST: Beim Opener und Titelsong wird man direkt vom ersten Ton an von Matteos samtiger und tiefen Stimme mitgerissen. Diese Hymne ist ein starkes Statement und steht für die Andersartigkeit jedes einzelnen in der Gothic Szene. Sozusagen ein Bekenntnis und Anerkennung der Band, hier dazuzugehören. In Black We Trust hat einen einprägsamen Refrain, der zum Mitsingen animiert. Read More