CD-Review: KMFDM – Hell Yeah

Das 20. Studioalbum – oder „Halbzeit“ wie es Käpt’n K vielleicht formulieren würde – drückt sich bei jedem der darauf befindlichen 13 Lieder förmlich aus der Lautsprechermembran heraus. Also keine Zeit zu verlieren, ich fange direkt an. 
PS: Wer den sanften Start will, dem empfehle ich als Einstieg unser Review zur EP. 🙂

KMFDM - Hell Yeah

Im titelgebenden Eröffnungssong Hell Yeah wird gleich mal klargestellt, dass KMFDM sich auch nach 3 Dekaden immer noch treu bleibt: knackig, kraftvoll, auf den Punkt. Zudem sind Sound und Lyrics so eingängig, dass es definitiv einer der Songs sein wird, die vom 2017er Album sehr lange in Erinnerung bleibt. Möglicherweise auch aufgrund des dazugehörigen Musikvideos, was durch  keinen Geringeren als Aidan „BRUTE!“ Hughes gestaltet wurde – dem Grafiker fast aller Albumcover der Band und den Musikvideos A Drug Against War und Son Of A Gun.  Read More

Bandvorstellung: Exit Eden

Heute geht es mit EXIT EDEN in die nächste Runde der Bandvorstellungen. EXIT EDEN sind 4 starke Power-Frauen aus 4 unterschiedlichen Nationen, die sich im Februar dieses Jahres dazu entschlossen haben zusammen als Band die Bühnen der Welt zu erobern. Wobei man nicht vergessen darf, dass jede der Damen schon ihre eigene erfolgreiche Karriere hat:

Eine der Quartett-Damen ist die Amerikanerin Amanda Sommerville. An ihrer Stimme bemerkt man, dass in ihren Adern mehr als nur Blut fließen muss – nämlich purer Metal . Dies bewies sie bisher sowohl als Solo-Künstlerin, wie auch als Frontfrau von Trillium, aber auch in Zusammenarbeit mit Größen wie Avantasia, Epica und Alice Cooper.

Eine ebenso kraftvolle und atemberaubenden Stimme hat die hübsche Deutsch-Amerikanerin Anna Brunner. Während ihres Musik-Studiums kam sie in der Welt viel herum und für sie ist klar: Musik muss rocken und Stimmen müssen emotional sein. Read More

Ankündigung: Festival ohne Bands – Fortsetzung folgt

Na, was gehört wohl alles zu einem ordentlichen Festival?

Ein Zelt, gute Verpflegung und eine passende Gruppe an Leuten, mit denen es sich so richtig feiern lässt. Aber das wohl Entscheidenste an einem Festival sind die Auftritte der Bands. Oder etwa nicht?

Wenn es nach David Lüke geht, ist Letzteres nicht zwingend erforderlich. Deshalb hat er dieses Jahr seinen langersehnten Traum von einem eigenen Festival verwirklicht, was ganz ohne Bands auskommt.

Auf dem Festival ohne Bands steht der Spirit des Beisammenseins im Vordergrund. Sei es gemeinsames Plaudern unter Festivalgängern, Trinkspiele oder Crowdsurfing. Musik als solches gibt es natürlich auch. Nur nicht live, aber dennoch mit tanzen, pogen und moshen. Read More

Live-Review: Forced To Mode | Schönewalde | 08.07.2017

Forced To Mode – Deutschlands beste Depeche Mode Tribute-Band (das sagen die Engländer sogar selbst) – gab sich am 08.07. auf der Freilichtbühne im brandenburgischen Schönewalde die Ehre und rockte Live vor und mit über 450 Leuten. Unterstützt wurden sie dabei von Support-Act Neocoma und DJ Nik Page (Blind Passenger). 

Auf meiner anderthalbstündigen Anreise in den kleinen Ort südlich von Berlin stimmte ich mich musikalisch mit dem Original Depeche Mode schon einmal auf den Abend ein. Dank super Ausschilderung war alles ganz easy zu finden und so stand ich bereits zum Soundcheck vor der kleinen Bühne. Während zunächst Forced To Mode und später auch Neocoma technisch an ihren kommenden Auftritten feilten, wurden die letzten Vorbereitungen getroffen: die Bierwagen wurden noch einmal herausgeputzt und die Grillmeister von den BBQ Bulls feuerten schon einmal den Grill an. So langsam füllte sich der kleine aber feine Veranstaltungsort und Menschen von Nah und Fern – die weiteste Anreise hatte jemand aus der Schweiz, wie ich erfahren hatte – stimmten sich bei Burgern (oh Gott, diese Burger *jam*), Bier und Musik von den Plattentellern Nik Page’s auf den Abend ein. Read More

Live-Review: Volle Kraft Voraus Festival | Neu-Ulm | 08.07.2017

Zum 15. Jubiläum beschenkte sich Eisbrecher selbst mit einem bandeigenen Festival, was idealerweise gleich den Namen der im letzten Jahr erschienen EP aus dem Erfolgsalbum Schock trägt: Volle Kraft Voraus!

Volle Kraft Voraus Festival

Den weiblichen Touch brachte And Then She Came mit Sängerin Ji-In Cho nach Neu-Ulm, Unzucht die gehörige Portion gute Laune, das beste Bühnenoutfit wurde von Gared Dirge von Lord Of The Lost präsentiert und die farbenfrohste Show von Welle: Erdball. Die tanzwilligsten Fans hatte Combichrist dabei und die Band mit dem größten Unterhaltungswert war eindeutig Eisbrecher – bei dem Frontmann auch kein Wunder. Bei Alexx Wesselsky, der wirklich immer und ständig einen flotten Spruch auf den Lippen hat, hört man kein Gag zweimal, kein Spruch klingt ausgelutscht und seine Statements sind absolut offen und ehrlich. So machte er auch keine beschönigenden Worte über die Anzahl der Ticketverkäufte, ohne aber betrübte Stimmung zu verbreiten. Denn wer kein Ticket für diesen Tag erworben hatte, hatte ein sehr entspanntes, fröhliches Festival verpasst. Selber Schuld. Read More

Bandvorstellung: Brunhilde + Gewinnspiel

Wir möchten euch heute mal wieder eine Band vorstellen, die weitaus mehr Beachtung verdient: BRUNHILDE – nein dabei handelt es sich nicht um eine schräge Mittelalterband oder eine korpulente gleichnamige Dame. Es ist vielmehr eine junge aufstrebende Hardrock Band aus Nürnberg, die mit dem Namen genau diese Verwirrung beabsichtigt. Wieso alles so machen, wie es in diesem Genre erwartet wird? Gegründet 2012 und inspiriert von Größen wie Rammstein, System Of A Down und Nirvana, wollen BRUNHILDE mit ihrer jungen, frischen und rotzigen Art über die Grenzen der Genre-Einteilungen hinaus.

Texterin und Frontfrau Caro weiß nicht nur mit ihren weiblichen Reizen im Sinne von „Sex sells“ umzugehen, sondern hat auch ihre männlichen Bandkollegen Kurt (Gitarre), Carsten (Gitarre), Eric (Schlagzeug) und Michi (Bass) gut im Griff. Mit ihrer Reibeisenstimme verleiht sie den technisch und musikalisch gut gemachten Songs ihre besondere Note: rotzig und mit wilder Attitüde werden dem Hörer ehrliche Texte um die Ohren gepfeffert, die gerade heraus und manchmal mitten in die Fresse sind. Laut eigenen Angaben musste diese direkte Art auf ihrem Debütalbum Dollhouse (VÖ Juli 2015) vorab sogar zensiert werden. Auch auf ihrem aktuellen Album Behind My Mind (VÖ Mai 2017) ist eben diese wilde Art zu hören. Read More

Live-Review: Uriah Heep | Köln | 12.07.2017

Uriah Heep in der Kantine Köln: 90 Minuten Classic-Rock vom Feinsten.

Ein Dankeschön an Mick Box, dem einzig verbliebenen Gründungsmitglied der Band, dass er Uriah Heep über all die Jahre am Leben erhält und mit seinen Musikerkollegen Bernie Shaw (Gesang und „Hauptstadt Rocker“), Phil Lanzon (Hammond und Gesang), Russell Gilbrook (Schlagzeug) und Davey Rimmer (Bass und Gesang) Jahr für Jahr zu neuen Touren durch die Welt aufbricht. Uriah Heep haben inzwischen in 53 Ländern unserer Welt Konzerte gespielt. Und sie waren die erste westliche Rock-Band die 1987 in Moskau spielen durfte. 10 Konzerte im jeweils ausverkauften Moskauer Olympia Stadion!

Uriah Heep

Das ist beachtlich. Und der Leader, Mick Box, ist inzwischen 70 Jahre alt. Da genießt so mancher seine Rente. Aber Mick Keeps on Rockin‘!!! Read More

CD-Review: Tigersclaw – Princess Of The Dark

Ein Review nach dem Nächsten – aber die Begeisterung für neue Musik ist ein unstillbarer Hunger, dem es immer wieder nach Mehr dürstet. Und ich bin mir sehr sicher, dass sich einige von euch nach dem Durchlesen dieses Reviews in die Band Tigersclaw und ihre ersten Platte Princess of the Dark verliebt haben.

Ja, schon richtig! Nein, ihr habt euch nicht verlesen! Dies ist das Debüt-Album von den Musikern Ralf Neumann (Drums), Alexander Baier (Texter, alle weitere Musik) und Elena Minina (Vocals), die zusammen die Band Tigersclaw ergeben. Wenn „Frischfleisch“ auf den Markt gekommen ist, muss man natürlich die grundlegenden Fragen – Was für eine Art von Musik machen sie? Wie hört sich das an? Seit wann gibt es sie? etc. – betrachten. Eben solche Fragen, die von Fans der ersten Stunde aus dem FF beantwortet werden wollen. Wir übernehmen das für euch: Read More

CD-Review: Dirty D’sire – We Own The Night

Wenn man ein Review zu schreiben beginnt, kann man dies mit zwei unterschiedlichen Ansätzen angehen: Entweder man kennt die Band schon und muss nicht mehr viel über sie in Erfahrung bringen oder man kennt sie eben nicht und muss genau dies noch machen. Letzteres war bei mir der Fall. Durch unsere Rubrik Bandvorstellungen wusste ich bereits, dass die Jungs von DIRTY D’SIRE – Dee Dammers (Vocals, Guitar – bekannt von Hell Boulevard), Jean Bormann (Vocal, Guitar – bekannt von Angelinc), Rob Lee (Vocals, Bass) und Andy Brocks (Drums) – schon die EP Hurricane released hatten und ihr Debütalbum We Own The Night bald (genauer am 14.07.2017) herausbringen werden. Also dachte ich, kann die Band, vor allem in ihrer noch jungen Bandgeschichte, ja auch noch nicht eine sonderlich große Fanbase haben. Tja… ich sollte lernen, Vorurteile abzulegen, denn man wird immer wieder eines Besseren belehrt! Innerhalb ihres ersten Bandjahres konnten DIRTY D’SIRE schon über 4.000 Fans gewinnen und es werden stetig mehr. Congrats! 😉

irty D'sire - We Own The Night

Damit die Jungs aus dem Ruhrgebiet direkt mal eine klare Ansage machen können wer und was hier auf uns zukommt, gaben sie ihrem ersten Album den entsprechenden Namen – We Own The Night. Das kann uns nur vermuten lassen, dass die Gruppe alles stürmen will, was so geht an Fans, Konzerten, Festivals und Co.. Ladies und Gents, jetzt wird es stürmisch! Bitte festhalten – es geht nun ins Detail. 😉 Read More